Veranstaltungen

"Gaststätten" im Landkreis Diepholz
03.04.2017 - 30.04.2019
Zusammen mit dem Kreismuseum soll die Geschichte der Wirtshäuser und Gaststätten im Landkreis aufgearbeitet und dokumentiert werden.

Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der von der Internetseite des Kreisheimatbundes ( KHB ) heruntergeladen werden kann.

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt.

Verfasst von: Kreisheimatbund Diepholz e.V.

Sommerausflug nach Grabow (Mecklenburg)
03.08.2018 - 31.12.2018


Sommerausflug 2018 des DALAH nach Grabow


am Freitag, 03.08.2018 :


 

 

Wir laden Sie ganz herzlich zu unserem diesjährigen Sommerausflug
am Freitag, den 03.08.2018 ein. Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen.

Wir treffen uns um

14.00 Uhrvor der „Schau(m)manufaktur“, Breitscheidstraße 4a,

19300 Grabow (Mecklenburg)

Die Anfahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften!Bitte auf den Großparkplatz Altstadt Grabow (Rosestraße) oder am Hafen parken, in der Breitscheidstraße gibt es nur sehr beschränkt Parkplätze!


Vorgesehen ist eine Besichtigung der Schau(m)manufaktur, an die sich ein gemütliches Kaffeetrinken im schön restaurierten Fachwerkhaus direkt an der Kirche anschließt-
Anschließend besuchen wir das Heimatmuseum Grabow. Zur Ausstellung gehören Funde aus Grabungen unter der Leitung von Rolf Schulze, die er uns erläutern wird.

Ab 17 Uhr begeben wir uns auf einen Stadtrundgang, vorbei an den Fundorten der Ausstellungsstücke und betrachten die Häuser und ihre Beschreibungstafeln mit Informationen über ihre einstige Nutzung und ihre Bewohner. Auch unter dem Blickwinkel, ob ein solche Idee für Dannenberg geeignet wäre, schauen wir etwas genauer auf das Format dieser Hausbeschreibungen.

 

Die Kosten betragen 12,80 € pro Person für Eintritte und Kaffeegedeck.

 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Vorstand

 

Anmeldung an: Margot Krieger, Ordasstr. 11, 29451 Dannenberg Tel. 05861/4695

 

Informationen auch unter: www.dalah-dannenberg.de



Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

Jahresexkursion in das nördliche Harzvorland
15.09.2018 - 31.12.2018
Jahresexkursion 2018 des DALAH in das nördliche Harzvorland

vom 15.9. - 16.9.18:


vom Paläon (Schöningen) zur Kaiserpfalz Werl


hiermit laden wir Sie ganz herzlich zu einer Exkursion in das nördliche Harzvorland ein.

Besuche sind vorgesehen:

 

  • im Dom zu Königslutter
    einer Gründung von Kaiser Lothar von Süpplingenburg, dem Großvater Heinrichs des Löwen

  • im Paläon (Schöningen)
    dem Fundort der Speere, die zu den wichtigsten altsteinzeitlichen Funden der Menschheit gehören

  • in der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, deren Grundstock von August dem Jüngeren bereits in seiner Regierungszeit in Hitzacker gelegt wurde.

  • auf dem Gelände der ehemaligen Kaiserpfalz Werlaaus dem 10. Jh., dem größten Archäologiepark Deutschlands



Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

725 Jahre Stadtrechte-Dannenberg feiert, Herbsttagung des HALD in Kooperation mit dem DALAH und der Stadt Dannenberg
29.09.2018 - 31.12.2018



    1. Herbsttagung des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg e.V. - HALD, 29.und 30. September 2018, Ostbahnhof Dannenberg. In Kooperation mit demDannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege, DALAH e.V. und der Stadt Dannenberg (Elbe)




 

 

725 Jahre Stadtrechte - Dannenberg feiert.

Aber was feiern wir da eigentlich? Welche Bedeutung hatten Stadtrechte im Mittelalter? Und wo stehen wir heute? Wo wollen wir hin?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Herbsttagung des Hei-matkundlichen Arbeitskreises, die aus Anlass des Dannenberger Jubiläums-jahrs gemeinsam mit dem DALAH e.V. und der Stadt Dannenberg (Elbe) aus-gerichtet wird. Alle Veranstaltungen der Stadt Dannenberg (Elbe) - vom Schützenfest bis zum Kartoffelsonntag - stehen 2018 unter dem Jubiläumsmotto. Die Tagung nun wendet sich ganz explizit dem Anlass und Thema zu. Zurückblickend nimmt der Historiker Dr. Thomas Lux eine Einordnung in das mittelalterliche Städtewesen vor, vorausschauend gibt der Architekt und Stadtplaner Rainer Nagel auf der Grundlage der Ergebnisse des aktuellen Bau-kulturberichts der Bundesstiftung Baukultur Einblick in Aspekte der Stadtent-wicklung. Weitere Vorträge von Axel Kahrs, Wolfgang Jürries und Ulli Stang beleuchten einzelne Episoden der Dannenberger Stadtgeschichte, die eng mit der jeweili-gen Lebenswirklichkeit der Menschen verbunden sind. Eine Projektgruppe des 11. Jahrgangs des Fritz-Reuter-Gymnasiums Dannen-berg stellt die Perspektive der Jugend auf ihre Stadt vor und abschließend lässt Franz Klahn, als inzwischen „ausgewanderter" Dannenberger die Teilnehmen-den erzählerisch und musikalisch teilhaben an seine ganz persönlichen Sicht auf Dannenberg. Am Sonntag erläutern Ihnen bei einem Stadtrundgang Marketingleiterin Ursula Fallapp und Archivleiterin Susanne Götting-Nilius Aspekte der Stadtentwick-lung historisch, aktuell und zukunftsgewandt direkt vor Ort.

Für die Teilnahme melden sie sich bitte bis Dienstag, 25.09.2018 an bei:

Wolfgang Jürries, HALD; 05841/6396 (AB), mail: wolfgangjuerries@gmx.deSusanne Götting-Nilius, Stadt Dannenberg, 05861/808-117, mail: s.goetting-nilius@elbtalaue.de

Tagungsbeitrag: (einschl. Getränke, Kaffee und Kuchen am Samstag) 10,-€

In Kooperation mit demDannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege, DALAH e.V. und der Stadt Dannenberg (Elbe)







        1. Herbsttagung des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg e.V. - HALD, 29.und 30. September 2018, Ostbahnhof Dannenberg. In Kooperation mit demDannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege, DALAH e.V. und der Stadt Dannenberg (Elbe)




       

       




 

 

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Samstag, 29.09.2018, Ostbahnhof

09.45 Uhr Eintreffen der Gäste

10.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter

Günter Voß, Bürgermeister der Stadt Dannenberg (Elbe)

Wolfgang Jürries, 1. Vorsitzender HALD

Rolf Schulze, 1. Vorsitzender DALAH

10.15 Uhr Aus der Geschichte in die Zukunft –

Erbe und Bestand als Motor für Stadtentwicklung

Rainer Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

11.15 Uhr Eine Route für den Bücherherzog—

Überlegungen zu einem kulturhistorischen Projekt

Axel Kahrs, Lüchow

11.45 Uhr Kaffeepause

12.00 Uhr Stadtrecht für Dannenberg Eine Einordnung in das spätmittelalterliche Rechts- und Städtewesen

Dr. Thomas Lux, Leiter des Stadtarchivs Lüneburg

13.00 Uhr Mittagspause: Gasthof Hannoveraner

14.00 Uhr #Dannenberg - Die Stadt Dannenberg aus junger Sicht

Schülerinnen und Schüler des Fritz-Reuter-Gymnasiums Dannenberg

14.15 Uhr Bürger in Not – Nahrungskrise und bürgerschaftliches Engagement

im vormärzlichen Dannenberg

Wolfgang Jürries, HALD

15.00 Uhr Ein vergessenes Wichtiges - Hopfenanbau im Wendland

Ulli Stang, DALAH

15.45 Uhr Kaffeepause

16.15 "Mein Dannenberg? Aus der Distanz sieht man so viel klarer!" Ein nicht so ganz ernst gemeinter Blick auf unsere Stadt mit musikalischer Beweislast Franz Klahn, Hitzacker

17.00 Uhr Ausklang des 1. Tages

Sonntag, 30.09.2018, Marktplatz

11.00 Uhr Dannenberg – vom Ringwall bis zur Dan-app Entwicklung in Dannenberg historisch und aktuell - Ein Rundgang durch die Stadt

Ursula Fallapp, Leiterin des Stadtmarketings

Susanne Götting-Nilius, Leiterin des Stadtarchivs Dannenberg

13.00 Uhr Gemeinsamer Ausklang

Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

100 Jahre "Frauenwahlrecht- die Frauen gingen wählen"
14.11.2018 - 31.12.2018

Mittwoch, 14.November 2018 ,19.30 Uhr, Marionettentheater Dannenberg


Susanne Götting-Nilius M.A., Stadtarchiv Dannenberg(Elbe),

Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Elbtalaue….

 

«100 Jahre „Frauenwahlrecht – die Frauen gingen wählen»

 

Die gesetzliche Verankerung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren war ein bahnbrechendes Ereignis. Richtig interessant wird Geschichte immer dann, wenn man sie lokal, vor Ort, nachvollziehen kann. Für die Stadt Dannenberg (Elbe) existieren Listen der Wählerinnen und Wähler zur Bürgervorsteherwahl Anfang 1919, anhand derer sich nicht nur akkurat nachvollziehen lässt, wie viele Frauen gewählt haben, sondern auch welchen Familien- und ggf. Berufsstand diese hatten. Sind die zahlreichen Witwen wählen gegangen? Und die Hausmädchen? Und was haben 2 Chemikerinnen in Dannenberg gemacht? Auf der Grundlage dieser Listen zeichnet sich ein Bild aus Dannenberg, das dann wiederum eingeordnet wird in den größeren Zusammenhang.

Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

Dannenberger Hopfen - ein fast vergessenes Wichtiges
09.01.2019 - 30.04.2019
Mittwoch, 09.Januar 2019, 19.30 Uhr Marionettentheater Dannenberg

Ulli Stang, M.A., Dannenberg(Elbe), Regionalforscher und

Stadtführer in Dannenberg,
Zertifizierter Natur-und Landschaftsführer

 

«Dannenberger Hopfen – ein fast vergessenes Wichtiges.»

 

Seit dem 14. Jahrhundert wurde im Wendland Hopfen angebaut. Der unverzichtbare Bestandteil beim Bierbrauen war sicherlich eine bedeutende Einkommensquelle in der heimischen Landwirtschaft und zugleich ein Handelsgut, das aus dem Wendland bis nach England, Amerika, Skandinavien und in die baltischen Länder exportiert wurde. Die Stadt Dannenberg war Standort eines Hopfenbauvereins und eines Hopfenmarktes mit einem „importanten Hopfenhandel“. Es gab mit „Hopfenbällen“ und Hopfenbauausstellungen ein gesellschaftliches Leben rund um die „Seele des Bieres“.

In vielen - zum Teil bis heute erhaltenen - Hopfenscheunen im Landkreis sowie in den städtischen Hopfenspeichern etwa in Dannenbergs Langer Straße sind die Erinnerungen an die Hopfenproduktion noch erfahrbar.

Über all das ist bisher kaum etwas Zusammenfassendes erforscht und veröffentlicht worden.

Der Referent wird eine aktualisierte Fassung seiner Bestandsaufnahme vom Ende September 2018 im Rahmen des Dannenberger 725-Jahr-Jubiläums entwickeln.

Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

Grandioses Scheitern oder kluger Pragmatismus? Entnazifizierung in der britischen Zone
22.01.2019 - 23.01.2019
Abendvortrag von Prof. Dr. Uwe Danker (Schleswig/Flensburg)

Ort: Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Stade, Am Staatsarchiv 1, 21680 Stade

Beginn: 19.30 Uhr

Die alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkriegs hatten sich früh darauf geeinigt, nach Kriegs­ende in ihren Besatzungszonen umfassende politische Säuberungen durchzuführen. Trotz der Bemühungen um ein koordiniertes Vorgehen fand das soziale Großexperiment von Zone zu Zone unterschiedlich statt. Das britische Vorgehen gilt gemeinhin als vergleichs­weise nachsichtig. Die Aufarbeitung umfasste auch die strafrechtliche Ahndung von NS-Gewalt­verbrechen und die Wie­der­gutmachung erlittenen Unrechts. Der Referent ordnet die Entnazifizierung ein in das briti­sche Gesamtkonzept der Besatzungspolitik, die schließlich der Etablierung einer stabilen deut­schen Demokratie dienen sollte. Einbeschriebene Zielkon­flikte, Verlauf und statistische Daten, Spezifika der britischen Zone werden beleuchtet, schließ­lich markante historische Wertungen diskutiert.

Verfasst von: Stader Geschichts- und Heimatverein

Barocke Perle im Dornröschenschlaf- Das Amt Neuhaus zu Zeiten der Herzöge von Sachsen-Lauenburg
13.02.2019 - 30.04.2019
Mittwoch, 13.Februar 2019 ,19.30 Uhr, Marionettentheater Dannenberg

Sabine Wittkopf, Historikerin, zertifizierte Natur- und

Landschaftsführerin im BR Niedersächsische Elbtalaue

 

«Barocke Perle im Dornröschenschlaf:

Das Amt Neuhaus zu Zeiten der Herzöge von Sachsen -Lauenburg»

 

Heute ist das Amt Neuhaus, an der Elbe zwischen Dömitz und Boizenburg gelegen, ein Naturparadies mit kleinen Dörfern, Störchen, Seeadlern und Bibern.

Auf den ersten Blick ist bei einem Besuch des Amtes Neuhaus nicht mehr viel von der ehemaligen Residenz der Herzöge von Sachsen-Lauenburg zu erkennen. Die Historikerin Sabine Wittkopf führt in ihrem Vortrag in die Zeit des Barocks, als Kunstwerke und Künstler aus ganz Europa das Neuhauser Schloss schmückten und besuchten. Bilder und Dokumente lassen die wechselvolle Geschichte dieses Landstriches lebendig werden, so die „Lauenburgische Küchenordnung“ oder das „Inventar der Kunstkammer“.
Anhand von Fotos begeben wir uns auf einen Rundgang durch den Hauptort Neuhaus zu den letzten Gebäuden aus der Zeit der Herzöge von Sachsen- Lauenburg.

Deutlich werden dabei die Handelsbeziehungen, die in der damaligen Zeit zu Wohlstand und wirtschaftlicher Bedeutung führten. Handelstrassen führten entlang der Elbe und über die Elbe. Dabei tauchen so manche Bezüge zum nahen Gartow auf, nicht zuletzt da sowohl die von Bülows als auch Grafen von Bernstorff auch im Amt Neuhaus wichtige Ämter übernahmen.

Verfasst von: Dannenberger Arbeitskreis für Landeskunde und Heimatpflege (DALAH) e.V.

Die Schwedenzeit in Pommern (1648–1720/1815)
19.02.2019 - 20.02.2019
Abendvortrag von Dr. Dirk Schleinert, Stralsund

Ort: Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Stade, Am Staatsarchiv 1, 21680 Stade

Beginn: 19.30 Uhr

Wie Stade und die Herzogtümer Bremen und Verden hatte auch Pommern nach dem Dreißig­jähri­gen Krieg eine lange „Schwedenzeit“, in der es als deutsche Provinz zu dem skandina­vi­schen Königreich gehörte. Schwedische Forderungen auf dem westfälischen Friedens­kon­gress führten 1648 zur Teilung Pommerns. Fortan stand das westlich der Oder gelegene Vorpom­mern einschließlich der Stadt Stettin und eines 1653 festgeleg­ten Streifens östlich der Oder unter der Herrschaft Schwedens. Im Zuge der schwedi­schen Groß­machtpoli­tik verringerte sich dieses Gebiet mehrfach, um dann nach dem Ende des Großen Nordi­schen Krieges (1720) nur noch das Land nördlich und westlich der Peene einschließ­lich der Insel Rügen zu umfassen. 1815 wurde Schwedisch-Pommern von Preu­ßen erworben. Dr. Dirk Schleinert, Direktor des Stralsun­der Stadtarchivs, wird die vielfältigen Aspekte dieser Epoche behandeln, die zum landesgeschicht­li­chen Vergleich einladen.

Verfasst von: Stader Geschichts- und Heimatverein

Der Geschichtsschreiber Thietmar von Merseburg und sein Blick nach Norddeutschland
12.03.2019 - 13.03.2019
Abendvortrag von Prof. Dr. Thomas Vogtherr, Osnabrück

Ort: Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Stade, Am Staatsarchiv 1, 21680 Stade

Beginn: 19.30 Uhr

Thietmar von Merseburg (975–1018), der vor 1000 Jahren starb, ist der wohl bedeutendste Geschichtsschreiber der letzten Jahrzehnte ottonischer Herrschaft im Römisch-Deutschen Reich. Aus einer Grafenfamilie stammend – seine Mutter entstammte den Grafen von Stade – und mit führenden Akteuren der Kirche wie der weltlichen Herrschaft seiner Zeit bekannt oder verwandt, verarbeitet er in seiner „Chronik“ (1012/18) eine reiche Fülle von Material und offenbart eine Breite der Kenntnisse, die ihn zu einem einzigartigen Chronisten seiner Zeit werden lässt. Für den Norden Sachsens interessierte er sich mehr als die meisten anderen hochmittelalterlichen Geschichtsschreiber, und von diesen Nachrichten ausgehend will der Vortrag einen Eindruck von dieser Art der Historiographie und ihren Absichten vermitteln. Stade und das Elbe-Weser-Dreieck werden dabei besonders im Mittelpunkt stehen.

Verfasst von: Stader Geschichts- und Heimatverein

Die Ansteuerung von Elbe und Weser vor 200 Jahren: Die Deutsche Bucht und ihre Flussmündungen als navigatorische Herausforderung
23.04.2019 - 24.04.2019
Abendvortrag von Dr. Albrecht Sauer, Bremerhaven

Ort: Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Stade, Am Staatsarchiv 1, 21680 Stade

Beginn: 19.30 Uhr

Wir sind es heute gewohnt, dass die Seeschiffe, die wir vom Deich aus sehen, mit großer Selbst­ver­ständlichkeit ihren Weg durch die Mündungsgebiete von Elbe und Weser finden. Bis in das 19. Jahrhundert waren diese Re­viere und ihre navigatorischen Herausforderungen mehr gefürch­tet als die Fahrt über die offene See. Denn hier wechselten tiefe Rinnen und flache Sände dicht an dicht, in denen oft querlaufen­der Gezeitenstrom sowie die aus der Nordsee hereinlaufende Dünung für raue Seebedingungen sorgten und vielfach unsichtiges Wetter die Orientierung er­schwerte. Der Vortrag kontrastiert die heu­tigen Verhältnisse mit den früheren. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf der Zeit des Wie­deraufbaus der Schifffahrt nach der napoleonischen Besetzung, als u.a. die Seeschifffahrt eine größere Bedeu­tung gewann, sich die Anrainer lang­sam ihrer hydrographischen Verantwor­tung bewusst und auf den Schiffen zunehmend gut ausgebil­dete und qualifizierte Nautiker die Regel wurden. Dr. Albrecht Sauer ist Abteilungsleiter im Deutschen Schifffahrtsmuseum.

Verfasst von: Stader Geschichts- und Heimatverein

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